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Vorsorge schafft Handlungsspielraum: Resilienz bei der ITBO

Zum Tag der Katastrophenvorsorge zeigt die ITBO, wie Business Continuity Management kritische Leistungen absichert.

Stromausfall, Hochwasser, Cyberangriff oder technische Ausfälle: Krisen können viele Ursachen haben. Entscheidend ist, wie gut wir darauf vorbereitet sind.

Vorsorge statt erst reagieren

Der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober wurde 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, mögliche Schäden zu begrenzen und die Widerstandsfähigkeit von Menschen, Organisationen und Infrastrukturen zu stärken.

Das Motto 2026 lautet „Resilience Starts at Home“ – Resilienz beginnt zu Hause. Vorsorge betrifft dabei nicht nur Staaten und Behörden. Auch Unternehmen müssen sich fragen: Was muss weiter funktionieren, wenn gewohnte Abläufe oder Systeme nicht mehr verfügbar sind?

Was bedeutet das konkret für die ITBO?

Gerade im Gesundheitsumfeld ist eine verlässliche IT von großer Bedeutung. Wie sich die IT des Bezirks Oberbayern GmbH (ITBO) auf Störungen und Notfälle vorbereitet und welche Absicherungen bereits bestehen, erklärt Thomas Streidl, Business Continuity Manager im Technischen Bereich der ITBO.

Thomas, worauf bereitet sich die ITBO konkret vor?

Thomas Streidl: „Wir bereiten uns auf unterschiedliche Szenarien vor – von einfachen Störungen über Notfälle und Krisen bis hin zu Cyberangriffen, die unseren kontinuierlichen Betrieb beeinträchtigen oder sogar unterbrechen können.

Besonders im Fokus stehen technische Systeme, die unmittelbar mit der Patientenversorgung oder Auszahlung von Leistungen zusammenhängen. Diese müssen bestmöglich geschützt und so lange wie möglich aufrechterhalten werden. Kommt es dennoch zu einer Unterbrechung, wollen wir die betroffenen Prozesse und Systeme schnellstmöglich wiederherstellen.“

Welche Systeme haben dabei eine besonders hohe Priorität?

Thomas Streidl: „Eine besonders hohe Priorität hat aus technischer Sicht das Klinische Informationssystem. Es ist für zahlreiche zentrale Abläufe im Klinikbetrieb und damit für die Versorgung der Patientinnen und Patienten von entscheidender Bedeutung.“

Und was passiert, wenn dieses System tatsächlich ausfällt?

Thomas Streidl: „Dann greifen unsere definierten Notfallprozesse und Wiederanlaufpläne. Für das Klinische Informationssystem haben wir beispielsweise ein separates Ausfallsystem implementiert, das zum Einsatz kommt, wenn das reguläre System nicht verfügbar ist.

Aktuell setzen wir darüber hinaus eine weitere Rückfallebene um. Sie soll auch für den Fall vorsorgen, dass sowohl das Klinische Informationssystem als auch das Ausfallsystem gleichzeitig nicht zur Verfügung stehen. So schaffen wir auf technischer Seite mehrere Absicherungsebenen, um die Patientenversorgung auch in außergewöhnlichen Situationen bestmöglich zu unterstützen.

Welche Aufgabe hat dabei das Business Continuity Management?

Thomas Streidl: „Das Business Continuity Management (BCM) schafft den technischen und organisatorischen Rahmen, um auf Störungen, Notfälle und Krisen vorbereitet zu sein. Dafür identifizieren wir kritische Systeme, bewerten die möglichen Auswirkungen eines Ausfalls und legen geeignete Maßnahmen zur Vorsorge und Wiederherstellung fest.

Vorsorge schafft Handlungsspielraum

Genau darum geht es beim Business Continuity Management: nicht erst zu überlegen, was zu tun ist, wenn etwas passiert, sondern vorbereitet zu sein und handlungsfähig zu bleiben.

Für die ITBO bedeutet das ganz konkret, kritische Leistungen bestmöglich abzusichern und damit insbesondere die Patientenversorgung auch in Ausnahmesituationen zu unterstützen.

Denn Resilienz beginnt nicht erst, wenn etwas passiert. Sie beginnt vorher.

Gertrud Engstle | 13.10.2026
#Karriere 

Bildquellen: KI-generiert mit ChatGPT, Pixabay

Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt und redaktionell durch die ITBO geprüft.