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Internationaler Tag der sozialen Gerechtigkeit: Chancengleichheit bei der ITBO

Fairness beginnt im Arbeitsalltag: Die ITBO schafft echte Chancen durch faire Vergütung, gelebte Vielfalt, erfolgreiche Quereinstiege wie auch nachhaltige Ausbildung – und leistet damit einen konkreten Beitrag zum SDG 10 des UNGC.

Soziale Gerechtigkeit ist die Grundlage für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben – und auch für eine zukunftsfähige IT. Der Internationale Tag der sozialen Gerechtigkeit, der jedes Jahr am 20. Februar begangen wird, wurde 2009 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ziel ist es, weltweit auf Ungerechtigkeiten, Armut und Diskriminierung aufmerksam zu machen und Chancengleichheit, Menschenwürde sowie faire soziale Strukturen zu fördern.

Zu den fünf zentralen Prinzipien sozialer Gerechtigkeit zählen der Zugang zu Ressourcen, Gleichberechtigung, Teilhabe, Vielfalt und die Wahrung der Menschenrechte. Diese Werte sind auch fester Bestandteil der Arbeit der IT des Bezirks Oberbayern (ITBO) – im täglichen Handeln ebenso wie in der zukunftsorientierten Ausrichtung.

Soziale Gerechtigkeit bei der ITBO – konkret und gelebt

Die ITBO steht für einen fairen Zugang zu moderner IT und digitalen Arbeitsplätzen. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder beruflichem Werdegang schaffen wir Rahmenbedingungen, die Entwicklung ermöglichen und Potenziale fördern. Chancengleichheit in IT-Berufen ist dabei kein theoretischer Anspruch, sondern gelebte Praxis.

Das zeigt sich unter anderem im klaren Bekenntnis zu fairer Vergütung, welches im Artikel zum Equal Pay Day 2025 sichtbar wurde. Gleiche Bezahlung und transparente Entwicklungsmöglichkeiten stärken die Gleichberechtigung in IT-Berufen und tragen aktiv zum SDG 10, dem 10. Sustainable Development Goal des UN Global Compact, bei. Das SDG 10 zielt darauf ab, Einkommensungleichheiten zu verringern, soziale/wirtschaftliche Inklusion zu fördern und Diskriminierung abzubauen.

​​​​​​​Vielfalt, Ausbildung und Verantwortung

Die Förderung von Vielfalt ist ein weiterer zentraler Baustein. Michael Denk zum Beispiel, kam über die Stiftung Pfennigparade zur ITBO und damit auf den ersten Arbeitsmarkt. Bereits während seiner Umschulung unterstützte er das Serviceteam als Praktikant und schloss seine Ausbildung erfolgreich ab. Sein beruflicher Neustart steht beispielhaft für inklusive Strukturen und nachhaltige Teilhabe.

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der nachhaltigen Aus- und Weiterbildung. Die ITBO investiert gezielt in Nachwuchsarbeit – etwa durch den Einsatz von Praktikantinnen und Praktikanten und die Ausbildung unserer Azubis. Einige von ihnen haben nach ihren erfolgreichen Abschlüssen schon verantwortungsvolle Aufgaben in der IT übernommen. Ausbildung verstehen wir als langfristige Investition in Menschen und Zukunft.
Erfolgsstorys finden Sie auf unserer Website unter: Karriere / News.

Als engagierter IT-Dienstleister übernimmt die ITBO darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung, etwa mit dem Impuls zur Masterarbeit von Julia Umhau zum eHealth-Fortschritt bei kbo. Sie zeigt, wie digitale Lösungen zur Prävention beitragen, den Zugang zu Gesundheitsdaten wie der elektronischen Patientenakte ermöglichen, die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und medizinisches Personal entlasten können.

So verbindet die ITBO technologische Kompetenz mit sozialer Verantwortung – im Sinne der globalen Ziele und einer gerechten, zukunftsfähigen IT.

Auch Quereinstiege haben bei der ITBO einen festen Platz. Der Werdegang mehrerer Kolleginnen und Kollegen, die als Mitarbeitende ihren Abschluss zum "Fachinformatiker Systemintegration" geschafft haben, zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich neue berufliche Wege in der IT sein können – wenn Motivation, Unterstützung und Offenheit zusammenkommen.

Gertrud Engstle | 20.02.2026
#Karriere #Nachhaltigkeit

Bildquelle: Pixabay, KI-generiert